Mein Name ist daira, ich lebe mit meiner Herrin Manuela. Ich möchte in diesem Blog meine Gedanken zum Thema Gorean Lifestyle aufschreiben und zu Diskussionen anregen.
Mittwoch, 3. November 2010
Vom Umgang mit der Angst
Warum? Nun ganz einfach. Ängste hat ein jeder von uns. Und fast jeder würde gerne wie "meine" gabrielle in dem Clip reagieren und weglaufen. Aber ist das der richtige Weg? Ich denke nein. Und ich denke hier beginnt der Weg einer Verantwortungsbewussten Herrschaft. Diese muss dann nämlich entscheiden, ist die Angst des Ihr anvertrauten Menschen sinnvoll, oder schadet sie eher. Sollte letzteres der Fall sein, ist es in Ihrer Verantwortung diese Angst abzubauen. Unabhängig davon welche Methoden gewählt werden.
Ja auch ich habe Ängste, Höhenangst ist da nur ein Beispiel oder die Angst vor Menschenansammlungen. Bitte nicht falsch verstehen, als Publikum geniesse ich sie, aber mitten in einer Menschenansammlung zu sein ist füt mich ein Alptraum.
Samstag, 10. Juli 2010
Die Dunkle Seite in uns
Wer kennt sie nicht, Gefühle wie Wut, Trauer, Zorn, Gefühle welche Seiten an uns wachrufen, welche wir nicht mögen, weil sie für uns nichts Gutes bedeuten. Weil sie uns zwingen Dinge zu tun die wir nicht wirklich als gut und richtig empfinden. Was aber wenn wir diese Dinge tun, um Gutes zu tun? Kann aus einer Tat welche aus der Dunkelheit entsteht, jemals etwas werden was im Lichte des Guten erstrahlt? Heiligt der Zweck wirklich alle Mittel? Oder haben wir Grenzen?
Gibt es Dinge welche durch nichts auf der Welt entschuldbar sind. Ich arbeite in einem Beruf wo diese Grenzen fliessend sind. Wo Begriffe wie Moral nur selten genutzt werden. Es ist ein Beruf in dem Umsatz und Erlös, Schadenshäufigkeit und Rentabilität vor Begriffen wie Schicksal, Mensch und persönliche Nähe kommen. Diese Tatsache macht mir sehr oft Angst. Aber dennoch ich arbeite weiter in diesem Beruf. Ich versuche für die Menschen, in deren Auftrag ich tätig werde da zu sein. Ich versuche mit dem Wissen über die Schattenseiten, dieses Berufes, anderen zu helfen. Mal gelingt es, mal nicht. Wenn ich diese Erfahrung nehme und auf andere Bereiche des Lebens übertrage, dann komme ich zu dem Schluss, das der Zweck nicht immer die Mittel heiligt. Aber die Grenze zwischen Licht und Schatten ist fliessend. Wer auf dieser Grenze wandelt braucht einen guten Kompass, ich habe meinen gefunden. Mein Kompass ist meine Herrin. Wenn ich hadere oder zweifel, dann weiss ich wen ich ansehen muss, wen ich fragen muss. Die Antwort, die Richtung, den Weg den weist sie mir. Sie ist es welche mir dann hilft weiter zu gehen, welche mir zeigt, das ich selber dafür verantwortlich bin, ob aus meinen Taten Gutes oder Böses entsteht.
Wenn Ihr anderer Meinung seid oder ähnliches erlebt würde ich mich freuen mit Euch im D/s Leben Forum darüber zu diskutieren.
Eure daira{M}