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Freitag, 9. April 2010

Devotion

Devotion

Geschrieben von lissa
Veröffentlicht von kessia{Sage}
Übersetzt von daira{M}


Der folgende Essay ist mit der Erlaubnis des Autors veröffentlicht. Ein besonderer Dank gilt dabei lissa, sie ist nun mal ein Liebling der Leser. kessia{Sage}

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Es erscheinen eine grosse Menge an Herrsschaften diese Tage, sowohl online, offline, Teilzeit, und Vollzeit und diversen Kombinationen, über welche man bis zum Erbrechen diskutieren kann. Mädchen laufen durch Tavernen(Chats- Anmerkung der Übersetzerin) und zeigen ihre Halsbänder, das eingeklammerte Abzeichen ihres Besitzers, demjenigen dem sie sich geschenkt haben. Wer besitzt wen, wie weit und wie lange, sind oft die heissesten Themen im Chat, und auf Foren, hin und hergespielt öfter als der Lieblingsball von Mark McGuire (ein amerik. Baseballstar- Anmerkung der Übersetzerin)

Bei all den Variationen der Diskussion, ist es leicht, sich im Bewerten einer Versklavung und dessen was sie wirklich bedeutet zu verheddern.“Online ist besser als offline“. „Nein ist es nicht es ist nur anders.“ „Du bist keine echte sklavin solange Du nicht mit deinem Herrn lebst.“ Und so weiter und so fort. Alles in allem wird eines verbreitet, die Menschen verlieren sich in dem was es heisst in Versklavung zu leben, als Besitzer und als Besessene.

Als ich in die Pubertät kam, gab mir mein Vater ein Geschenk. Es war ein Hund ein Deutscher Drahthaariger Vorstehhund, gezüchtet um Wild zu Land und zu Wasser zu jagen. Der Hund gehörte mir, ich hatte für ihn zu sorgen, ihn zu unterrichten. Er war aufgeweckt, klug und liebenswert, und mit 12 Jahren verfiel ich das erste und einzige mal in eine Schwärmerei. Einige mögen nun argumentieren, das einen Hund zu besitzen nicht dasselbe ist wie eine sklavin zu besitzen. Ja, um Hunde kümmern ist einfacher als um eine Frau, aber in goreanischen Masstäben (unnötig die enge Bindung welche ich an das Tier hatte zu erwähnen), ist der Vergleich passend. Er wurde gekauft und es wurde dafür bezahlt, wie für eine sklavin. Er hatte zu gefallen und zu gehorchen oder er musste leiden, wie eine sklavin. Er hatte nichts zu erwarten, ich konnte ihn behandeln wie ich wollte, wie eine sklavin. Er war ausgebildet mir zu gefallen, seiner linkshändigen Jägerin, genauso wie eine sklavin ausgebildet wird, ihre Herrn oder ihrer Herrin nach deren speziellen Bedürfnissen zu gefallen Er gehörte mir, ich schätzte ihn, mein Preis, Besitztum. ....

Nun besitze ich nichts, Mein Herr, gibt mir Essen, Kleidung, Obdach und trainiert mich zu sein wie er es mag. Irgendwann werde ich es so gut können, dass er zufrieden ist. Ich bekämpfe den Drang mich unter solchen Worten zu winden, besser verstehend wie begeistert mein Hund war wenn ich sagte:“ Guter Junge!“ und dabei seinen Kopf streichelte. An anderen Tagen erwischt mich die tägliche Schinderei, und ich bin gefangen in den Details des Haushaltes und der Kinderpflege, dann fehle ich mich meinem Herrn so zu geben wie sein sollte. Wie bei meinem Hund, sind Schläge nicht notwendig, ein Zeichen seiner Enttäuschung, oder der Blick nach unten, wenn ich zu seinen Füssen sitze, all dieses ist genug um eine verheerende Auswirkung auf mich zu haben und mir den Drang wieder einzuimpfen härter an mir zu arbeiten um morgen perfekt für Ihn zu sein.


Wie der Hund den ich besessen habe, trage ich kein schweres Halsband aus Ketten. Seines war aus Nylon,leuchtend orange und wog nicht viel. Meines ist eine feine Silberkette, Es ziert meinen Hals, es ist eine feine leuchtende Erinnerung für mich, wem ich gehöre. Die Fesseln welche mich hier halten, zu seinen Füssen, haben nichts mit Zwang oder Angst zu tun. Einfach nur Hingabe, hält mich da, zwingt es besser zu machen, besser zu sein, treibt mich besser zu werden, wie einst mein Hund über sich hinauswuchs und besser jagte als jeder andere Hund den ich je gesehen habe. Hingabe zu dienen und Hingabe an den Herrn. Das ist es was den anderen Teil des Besitzens ausmachen.

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Danke kess

Für immer lissa

Ich freu mich auf Diskussionen mit Euch unter : Hingabe extremst?


Liebe Grüsse

Eure daira{M}

Mittwoch, 24. Februar 2010

Das leidige Thema Perfektion

Zitat:“ A girl supposes it all depends on what one seeks out of this lifestyle and if it has ingrained itself so deeply in them, that they need more interaction day to day. For this girl, the time came when she needed to be at a man's feet, she wished to know that fear and excitement and draw it into her serving.
kallah would draw this piece to a close with the words that on-line it is possible to achieve perfection, off-line the best a girl can hope for is to be pleasing. “

Ein Mädchen hofft, alles hängt davon ab, was jemand in diesem Lebensstil sucht und wenn dieser tief in ihm verwurzelt ist, dass man mehr Interaktionen Tag für Tag braucht. Für dieses Mädchen kam die Zeit in der sie es brauchte, zu den Füßen eines Mannes zu sein, sie wünschte sich die Angst und die Aufregung zu erfahren und bezieht es mit in ihrem Dienste ein.
Kallah bezieht dieses ganz eindeutig auf sich, sie nimmt die Worte, um es deutlich zu machen:“ Online kann man Perfektion erreichen, offline ist das Beste, was ein Mädchen hoffen kann, dass es gefällt. Siehe :“Perception of Perfection

Warum mach ich mir hier die Mühe dieses Zeilen zu übersetzen? Nun diese Sätze bringen mich immer wieder zum nachdenken, sie beschämen mich. Warum?
Zum einen, weil die Schreiberin recht hat, es gibt de facto Unterschiede zwischen online und offline. Ich bin auch der Meinung, dass es auch bitte immer so sein sollte. Denn woher kann man wissen, wen man online vor sich hat. Wer garantiert, dass der andere wirklich der ist, der er vorgibt zu sein?
Nun kommen wir aber zum problematischen Teil. Das reale Gefühl der Aufregung und Angst, wenn ich einer Herrschaft real dienen soll. Online, wie soll ich das bekommen? Sicher ich kann es vormachen, aber ist es deswegen real? Online kann ich perfekt ausformulieren und so tun, als ob. Sicher auch online kann man Fehler machen, dafür bin ich ja ein Paradebeispiel *rotwerd* Aber für mich gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen der virtuellen und der realen Welt. In dem Moment, wo ich eine Herrschaft real kenne, bin ich bemüht Ihr zu gefallen, würde alles geben um dieses zufriedene Lächeln zu sehen, um das Funkeln in den Augen zu sehen. Online kann ich das alles nicht sehen, ich kann erahnen, erspüren, aber meine Sinne werden nicht befriedigt. Meine Grundbedürfnisse, die Reaktionen der Herrschaften zu spüren. Diese Bedürfnisse werden nicht gestillt.
Wie steht es mit Euch, wie seht Ihr das Verhältnis online/offline?

Liebe Grüsse
daira{M}