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Donnerstag, 1. April 2010

Die letzte Grenze

Ich mach mir gerade meine Gedanken, zum Thema : „Die letzte Grenze“. Ich hatte vor einiger Zeit eine angeregte Diskussion mit mir sehr wertvollen Menschen. In dieser Diskussion kam wieder mal das Thema auf:“Was würdest Du machen, wenn deine Herrschaft Dich zum Suizid auffordert.“ Meine Antwort :“Gehorchen!“. Da ich bisher durch die Bank weg negative Erfahrungen mit dieser Ehrlichkeit gemacht habe, hab ich nach meiner Antwort mal nachgehakt. Und ich musste feststellen das meine Ansichten anscheinend was Beziehungen mit Machtgefälle betrifft gar nicht so extrem sind.
Ich habe nur eine andere Definition vom Tod. Der Tod ist für mich, die ich Buddhistin bin nie sinnvoll, er ist lediglich die letzte Konsequenz, einer Handlung die dazu führte das jemand oder etwas starb. Demzufolge kann ich auch niemals sagen, dieses wäre ein Grund zu sterben und jenes nicht. Sterben ist sinnlos, sterben ist ein Versagen der Körperfunktion. Aber einen Sinn hat der Verlust der Lebensenergie nicht. Sinnvoll kann nur sein, wie wir Überlebenden mit dem Tod umgehen.

Liebe Grüss

daira{M}

P.S. Auch wenn es nicht drin steht. Ich lebe gerne!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Samstag, 13. März 2010

Grenzerfahrungen

Grenzerfahrungen.

Der Artikel Verletzbarkeit hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich habe beim Übersetzen schon über die eigene Verwundbarkeit gegrübelt. Ich begriff, wieviel Fingerspitzengefühl und Verantwortung eine Herrschaft haben muss. Mein Respekt vor meiner Herrin wuchs. Meine Dankbarkeit, vor dem was sie erreicht hat. Ich denke über meine Versklavung mittlerweile sehr viel nach. Auch über den Wunsch, einem Mann zu gehören. Ich merke die Grenzen, die einer Herrschaft aufgezwungen sind, keine Grenzen der Gesellschaft. Nein Grenzen der Gene. Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr weiss ich, dass beide Geschlechter in der Lage sind zu herrschen, ihre Methoden sind andere, ihre Ansprüche an die sklavinnen sind andere. Aber herrschen kann jedes Geschlecht. Ich selber bin gespannt darauf zu erleben, wie es ist, wenn eine sklavin einem Mann und einer Frau gehört, wenn sie beiden dienen muss, beiden zu gehorchen hat. (Nähere Diskussionen hier ) Ich bin wirklich gespannt, wie ein solches Leben aussehen würde. Vielleicht kann ich es ja bald erleben, wer weiss? Ich denke aber, ich werde diese Grenzerfahrungen lieben, weil sie mich weiterbringen. Ich denke, sie werden nicht einfach für mich. Aber sie werden mein Leben bereichern.


Liebe Grüsse


daira{M}